Ice, Ice, Dealer
In: Allgemein
13. Mrz 2011In letzter Zeit gibt es ja ständig große und teils auch sehr wichtige Entscheidungen in Deutschland: Stuttgart 21, zu Guttenberg, Atomkraftwerke und hier in der Region (Rosenheim) das natürlich “übliche” Problem mit einer geplanten Umgehungsstraße. Dabei ist mir aufgefallen, was es für verschiedene Typen von Menschen bei so etwas gibt.
Folgende Typen gibt es bei einer Entscheidung:
Als typische Anti-Befürworter (fanatischer Gegner) werden gerne die Partei Bündnis 90/Die Grünen, Greenpeace und ähnliche genannt. Greenpeace ist z.B. ein fanatischer Gegner, da sie z.B. beim Walfang die Schiffe befindern und auch sonst nicht nur friedlich demonstrieren.
Ein typischer Anti-Gegner (fanatischer Befürworter) ist mir kürzlich unter den Cursor gelaufen: Tobias Huch. Er befürwortet AKW, findet Kernfusion gut (obwohl diese noch gefährlicher ist) und macht sich gleichzeitig über die Gegner lustig, verteidigt seine Meinung übertrieben (fühlt sich von den Gegnern angegriffen) usw.
Aber muss denn die Meinung der Gegner oder Anti-Befürworter bzw. das Ergebnis nach einer Entscheidung zu Gunsten einer dieser beiden Gruppen unbedingt schlecht sein? Und sind die erwähnten Anti-Befürworter in Wirklichkeit nicht bloß einfache Gegner, weil sie eben bei der jeweiligen Entscheidung eine andere Meinung haben?
Aktuelles Beispiel Atomkraftwerke: Die Grünen, Greenpeace usw. sind NATÜRLICH dagegen, das liegt ja im wahrsten Sinne in ihrer Natur. Ein Verein “Pro-Atomkraft” oder Menschen, die wirtschaftlich von diesen Kraftwerken abhängen, wären ja natürlich auch immer dafür. Aber ist es in diesem (jedem) Fall wirklich so schlecht ein Gegner zu sein? Ich denke in einer Welt, in der alles positiv für die Natur laufen würde, also so, wie es sich die erwähnten Gegner vorstellen, wären sie ja im Prinzip arbeitslos und es würde sie auch niemand mehr “hassen” (Anti-Gegner), da dann ja der Ideal-Zustand für diese Gruppe erreicht ist.
Ich wünschte einfach, alle Menschen, die nicht zum Typ “Befürworter” oder “Gegner” gehören, würden nochmal über ihr Tun nachdenken. Man ist erst ein Befürworter oder Gegner, wenn man über die Sache lang genug nachgedacht und sich informiert hat und selbst dann kann es noch vorkommen, dass man sich für die jeweils andre Seite entscheidet. Zu fanatisch sollte man aber auch nicht sein, da es kein Wettbewerb ist und man die jeweils andere Seite mit guten Argumenten und Worten und nicht mit “Waffen” überzeugen sollte.
Markus, 24, stellt hier Produkte, Software, Bücher uvm. vor.
3 Reaktionen zu Anti-Befürworter und Anti-Gegner
Peter
5. April 2011 am 02:25
Kernfusion gefährlicher? Lächerlich!
IceDealer86
5. April 2011 am 08:51
Gibt es dazu auch eine Begründung? Ja, ich habe diesen Punkt oben auch nicht begründet, es ging ja aber eigentlich auch um ein anderes Thema.
2b||!2b
29. April 2011 am 03:04
wichtige entscheidungen? guttenberg und stuttgart21? was soll daran wichtig sein? über >wirklich< wichtige probleme wird doch gar nicht gesprochen, aber man ist froh dass sich die leute mit so nem scheiß ablenken. und sich nicht so sehr über soziale ungerechtigkeit, lobbyismus, die haarsträubenden methoden der nahrungsindustrie und so weiter interessieren. komm klar.